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Frühlingsfrische Haut: So passt du deine Pflege an den Jahreszeitenwechsel an

Jutta Allgaier • 26. Februar 2025

Wie beeinflusst der Jahreszeitenwechsel die Haut?

Der Übergang vom Winter zum Frühling ist eine Wohltat für die Seele – die Tage werden länger, die Temperaturen milder und die Natur erwacht zu neuem Leben. Doch während wir den Frühling genießen, kann unsere Haut mit der Umstellung zu kämpfen haben. Kalte Winterluft, trockene Heizungsluft und der Wechsel zu wärmeren Temperaturen fordern eine angepasste Pflege, damit deine Haut frisch und strahlend in die neue Jahreszeit startet.



Während der Winter die Haut oft austrocknet und empfindlicher macht, führt der Frühling zu neuen Herausforderungen:

  • Mehr Sonnenlicht: Die UV-Strahlung nimmt wieder zu, wodurch die Haut schneller Feuchtigkeit verliert und Pigmentflecken entstehen können.
  • Steigende Temperaturen: Wärmere Luft bedeutet mehr Talgproduktion, wodurch Unreinheiten entstehen können.
  • Pollen & Umwelteinflüsse: Allergien und vermehrte Schadstoffe in der Luft können die Haut reizen.


Damit deine Haut gesund und strahlend bleibt, solltest du deine Pflege anpassen:

  1. Leichte Pflege statt reichhaltiger Cremes
    Im Winter braucht die Haut reichhaltige Cremes, doch im Frühling sollte sie atmen können. Setze auf leichte, feuchtigkeitsspendende Texturen mit Hyaluron oder Aloe Vera.
  2. Sanfte Peelings für frischen Glow
    Um trockene Winterhaut loszuwerden, helfen milde Enzym- oder Fruchtsäurepeelings. Sie entfernen abgestorbene Hautzellen und lassen den Teint frischer wirken.
  3. UV-Schutz nicht vergessen
    Auch wenn es noch nicht hochsommerlich heiß ist – die Sonne wird intensiver! Eine Tagespflege mit mindestens LSF 30 schützt vor vorzeitiger Hautalterung und Pigmentflecken.
  4. Feuchtigkeit von innen und außen
    Trinke ausreichend Wasser und verwende feuchtigkeitsspendende Seren, um deine Haut optimal zu versorgen.
  5. Reinigung anpassen
    Im Frühling kann die Haut mehr Talg produzieren. Eine sanfte Reinigung morgens und abends hilft, Unreinheiten zu vermeiden, ohne die Haut auszutrocknen.


Professionelle Kosmetikbehandlungen für einen perfekten Start in den Frühling:

Der Wechsel der Jahreszeiten kann die Haut aus dem Gleichgewicht bringen – jetzt ist der ideale Zeitpunkt für eine professionelle Behandlung im Kosmetikinstitut! Speziell abgestimmte Behandlungen wie tiefenwirksame Peelings, Feuchtigkeitsboosts oder regenerierende Masken helfen, die Haut sanft zu erneuern und optimal auf den Frühling vorzubereiten. Individuell auf deine Hautbedürfnisse abgestimmt, unterstützen diese Treatments die natürliche Regeneration, stärken die Hautbarriere und sorgen für einen frischen, strahlenden Teint.






von Jutta Allgaier 7. Januar 2025
Wir leben mit einem Kollektiv von Mikroorganismen 
von Jutta Allgaier 4. Januar 2025
Die faszinierende Verbindung zwischen Haut und inneren Organen Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch ein Spiegel unserer inneren Gesundheit. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, wie eng die Kommunikation zwischen Haut und inneren Organen miteinander verknüpft ist. Besonders die Studie von Claudia Cavadas, veröffentlicht im Jahr 2022 in "Trends in Molecular Medicine", hat spannende Einblicke in dieses komplexe Netzwerk gegeben.  Die Haut als Kommunikationsplattform Unsere Haut steht in einem ständigen Austausch mit dem restlichen Körper. Sie empfängt Signale von inneren Organen und gibt selbst Botschaften in Form von chemischen Substanzen wie Zytokinen und Hormonen ab. Dieser Austausch ist entscheidend für die Aufrechterhaltung eines gesunden Gleichgewichts, auch bekannt als Homöostase. Dr. Cavadas’ Studie beleuchtet, wie verschiedene Signalwege, insbesondere zwischen der Haut und dem Nervensystem, eine zentrale Rolle spielen. Diese Signalwege sind nicht nur für die Immunabwehr wichtig, sondern auch für die Regeneration und den Schutz der Haut vor Umwelteinflüssen. Haut und Organe: Eine Zwei-Wege-Kommunikation Die Forschung zeigt, dass die Verbindung zwischen Haut und Organen auf mehreren Ebenen stattfindet: Das Nervensystem : Die Haut ist mit einem dichten Netz aus Nervenenden durchzogen, die Reize von außen aufnehmen und an das zentrale Nervensystem weiterleiten. Umgekehrt beeinflussen nervale Signale die Durchblutung, Regeneration und sogar die Kollagenproduktion der Haut. Das Immunsystem : Immunzellen in der Haut kommunizieren direkt mit Organen wie der Leber und dem Darm. Bei Entzündungsprozessen werden Signalstoffe wie Interleukine ausgeschüttet, die eine systemische Reaktion auslösen können. Der Hormonhaushalt : Stresshormone wie Cortisol wirken sich nicht nur auf die inneren Organe, sondern auch auf die Haut aus. Gleichzeitig können Hautzellen Hormone produzieren, die ihrerseits Einfluss auf Organe wie die Nebennieren nehmen. Praktische Auswirkungen für die Kosmetik Die Erkenntnisse aus der Forschung unterstreichen die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes in der Hautpflege. Als Kosmetikerin ist es wichtig, nicht nur die Haut selbst zu betrachten, sondern auch Faktoren wie Ernährung, Stress und den allgemeinen Gesundheitszustand der Kund*innen einzubeziehen. Als medizinisch ausgebildete Kosmetikerin und Dermatherapeutin kombiniere ich nicht nur ästhetische Perfektion mit dermatologischer Expertise, sondern trage auch zu einer Stärkung der Hautgesundheit bei. Gleichzeitig können gezielte Pflegemaßnahmen die Regeneration unterstützen und die Kommunikation zwischen Haut und inneren Organen positiv beeinflussen. Fazit Die Haut ist weit mehr als nur eine Schutzbarriere. Sie ist ein aktives Kommunikationsorgan, das in engem Austausch mit unseren inneren Organen steht. Die Erkenntnisse aus der Studie von Claudia Cavadas verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Hautpflege als Teil eines ganzheitlichen Gesundheitskonzepts zu betrachten. Wenn wir lernen, die Sprache unserer Haut besser zu verstehen, können wir nicht nur unsere äußerliche Erscheinung, sondern auch unser inneres Wohlbefinden verbessern.
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